Was rollt reibt wenig damit ist das so einfache wie geniale Grundprinzip eines Kugellagers auch schon beschrieben Sein Standardaufbau ist seit mehr als zwei Jahrhunderten immer derselbe ein Außenring ein Innen ring und ein Käfig der die namensgebenden Kugeln in gleichem Abstand zueinander hält Fertig So sah schon das erste moderne Rillenkugellager aus für das der Brite Philip Vaughan im Jahr 1794 das Patent erhielt Es war für die Verwendung in Achsen vorgesehen und damals noch eine exotisch neue Technologie Heute sind Kugella ger längst Standardbauteile die weltweit milliardenfach im Einsatz sind Die größten von ihnen stecken in Autos Flugzeugen Windrädern und Kränen Die kleinsten verse hen in Zahnarztbohrern oder Computer Festplatten klag los ihren Dienst Selbst Alltagsgegenständen wie Staubsaugern Rollkoffern Plattenspielern oder Küchen maschinen verhelfen die Lager zum richtigen Dreh Exper ten gehen heute davon aus dass insgesamt über 100 000 verschiedene Bauformen und Varianten von Kugellagern existieren Kurz Ohne die weitgehend unsichtbaren Hel den des Alltags würde die Welt ganz einfach stillstehen Die Kugelmühle bringt den Durchbruch Herzstücke der Lager sind die Kugeln im Fach jargon auch Wälzkörper genannt Sie entscheiden darü ber wie leichtläufig ein Lager ist So war Vaughans erstes Kugellager zwar ein technologischer Sprung gegenüber den zuvor verwendeten schwergängigen Gleitlagern für Brachte 1883 die Entwicklung des Wälzlagers in Schwung Friedrich Fischers Kugelmühle in bewegung 39

Vorschau Schaeffler tomorrow 03-2018 DE Seite 39
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